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Kambodscha: Es gibt noch viel mehr als nur die Geisterstadt.. Kampot, ein Ort zum Wohlfühlen

 

Wer glaubt in Kambodscha gibt es nur die Tempel von Angkor, der irrt sich gewaltig. Unteranderem lohnt sich der kleine Ort Kampot. Er liegt ca. 3,5 Busstunden von der Hauptstadt Phnom Penh entfernt im Süden des Landes.

 

 

Wenn man mit dem Bus in Kampot ankommt, wird man wenig asphaltierte Straßen haben, nur direkt im Zentrum des kleinen Ortes, ansonsten gibt es viele rote Aschestraßen. Der Ort an sich hat keine wirklichen Sehenswürdigkeiten, aber er liegt an einem Fluss mit einer tollen Uferpromenade und die Aussicht auf die Berge ist wirklich schön. An der Promenade gibt es viele schöne Restaurants und Cafés, wo man es gut aushalten kann. Auch gibt es hier einige schöne Geschäfte, wo man Souvenirs und Klamotten kaufen kann.

 

Sonnenuntergang in Kampot

Dörfer, Höhlen und eine beeindruckende Natur

 

Wenn man etwas von der Umgebung Kampots sehen möchte, kann man sich einfach ein Tuc Tuc mieten. Der Fahrer bringt einen dann zu Höhlen oder anderen kleinen Sehenswürdigkeiten. Wir haben uns ein Tuc Tuc gemietet und sind bei einem kleinen Fischerdorf vorbeigekommen, haben die Salzfelder gesehen und waren zum Abschluss bei einer Höhle, die man auch durchqueren kann, dauert nur ein paar Minuten, lohnt sich aber.

 

Ich in der Höhle

 

Das Spannendste ist aber sowieso die Fahrt an sich, denn man fährt aus Kampot raus aufs Land und sieht kleine Dörfer, Häuser auf Stelzen und kann die Natur bewundern. Als wir im Februar da waren, war es sehr warm und daher hat es nicht wirklich geblüht, aber das störte mich gar nicht, gerade das war beeindruckend anzusehen. Man fährt auch nur auf den roten Aschestraßen, daher ist es praktisch, sich ein Mundschutz zuzulegen, wenn der Fahrer keins dabei hat. Denn es wird sehr staubig.

 

Außerhalb von Kampot

Geisterstadt und Sonnenuntergang auf den Fluss

 

Man kann auch eine Tour zum Bokor-Nationalpark und seiner Geisterstadt machen, was auch der Grund für den Besuch in Kampot war. Im Nachhinein aber das Uninteressanteste war :).

Um zum Nationalpark zu kommen, fährt man ca. eine Stunde mit dem Minibus auf dem 1080 Meter hohen Phnom Bokor. Dort haben die Franzosen in den 20er Jahren eine Bergstation errichtet, wo man eine Kirche, ein Hotel und andere Gebäude gebaut hat. Seit die Roten Khmer in den 70er Jahren dort einrückten, war die Station verlassen.

 

Oben angekommen hält man zuerst an der Kirche, die wirklich ganz schön aussieht und etwas weiter hat man dann, wenn kein Nebel ist, einen tollen Blick auf die Küste. Dann geht es weiter in das verlassene Hotel, welches gerade aber restauriert wird und wohl wieder bewohnbar gemacht werden soll.

 

Ich und der Blick auf das Tal

 

Es muss leider auch gesagt werden, das irgendeine Investorengruppe hier einen neuen Luxusort aufbauen will. Hier soll nämlich Unteranderem ein 36-Loch-Golfplatz entstehen. Ein Luxushotel, der hier total fremd wirkt, ist schon da und man fährt auch daran vorbei. Mit den ganzen Baumaßnahmen ist wirklich Schade, denn die Natur hat darunter zu leiden.

Auf dem Weg zurück fährt man noch zu einem kleinen Tempel und eigentlich auch zu einem Wasserfall, der allerdings kein Wasser führte, da es so heiß war. Deswegen sind wir direkt wieder nach Kampot gefahren.

 

Kirche der Geisterstadt

 

Die abschließende Bootsfahrt war das Highlight des Tages. Das Boot war richtig cool, es war eine Art riesiges „Floß“ mit Bar und Sonnenstühlen. Es gibt noch eine zweite Etage, wo man sich entspannt hinsetzen und sein Bier genießen kann. Während der Fahrt fahren Fischerboote vorbei und kann sich die tolle Landschaft drum herum ansehen.

 

Nach einiger Fahrt hält man dann mitten auf dem Fluss an und kann, wenn man möchte, vom Boot ins Wasser springen und schwimmen. Dort aber Vorsicht, die Strömung ist sehr stark und man muss kräftig gegen an schwimmen, um wieder zum Boot zu kommen. Das Springen macht aber mächtig Spaß ;). Zumal kann man dann auf dem Weg zurück den wunderbaren Sonnenuntergang mitansehen.

 

Sprung in den Fluss

 

Ich fand Kampot wirklich toll und es lohnt sich auch, sich einfach nur an der Uferpromenade aufzuhalten und von Café zu Café zu wechseln, abends schön zu Essen und zwischendurch durch die Geschäfte zu bummeln und sich den Sonnenuntergang mit Blick auf die Berge anzusehen.

 

Fischerboote auf dem Fluss

Sonnenuntergang auf dem Fluss

 

Kampot - ein Ort zum bleiben;)

 

Dieser #ReiseInsiderTipp kommt von:
dapa
Autor: dapa
Besuche mich auf: www.unterwegz.com
Ich bin Daniel und reise seit 2012 in der Weltgeschichte herum. Wenn du mehr über Kambodscha erfahren willst, dann besuch gerne meinen Blog :).

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Kommentare   

 
Kilian
0 #1 Kilian 2014-11-25 09:02
Servus Daniel,
sau cool. Jetzt wird mir das Ausmaß erst richtig bewusst. Wir haben auf unserer letzten großen Reise auf Kambodscha verzichtet, weil wir nur zwei Wochen gehabt hätten und das entschieden zu wenig ist für dieses Land. Dennoch sehe ich, dass Kampot ein Ort ist an den ich unbedingt hin will;)

Hast du dir da das Tuc Tuc dann für einen ganzen Tag gemietet oder hauptsächlich für kleinere Fahrten?
Bestimmt ist es da auch möglich sich ein Moped zu leihen oder?

Kilian
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dapa
0 #2 dapa 2014-11-25 10:32
Hey Kilian,

das Tuc Tuc habe ich nur für die Tour gebucht die wir ausgemacht haben, war jetzt keine bestimmte zeitliche Begrenzung. Waren ungefähr 3,5 Stunden unterwegs für 13 $ für 2 Personen.
Für den Nationalpark und die Bootstour hat es auch nur 12 $ pro Person gekostet und da waren wir mit dem Minibuss den halben Tag unterwegs.

Ja Mopeds, Fahrräder und auch Motorräder kann man sich leihen, bieten auch viele Hotels an.

Ich war auch 2 Wochen in Kambodscha, reicht nicht für alles, aber man sieht trotzdem sehr viel. Echt ein tolles Land.

Grüße
Daniel
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Florian
0 #3 Florian 2015-04-02 15:56
Hi Daniel und Kilian, sehr schöne Fotos und Tipps. Wir sind aber schon zu sehr im Kampot Trott angekommen und das heißt im Flusscafé relaxen statt Höhlen und Nationalpark ;)

Grüssle aus Kampot, wo der Pfeffer wächst ;)
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Kilian
0 #4 Kilian 2015-04-02 23:13
huii, jetzt biste aber schnell rüber nach Kambodscha. Habt ihr ein 30-Tage Visum oder bleibt ihr länger?

haha, jo das kann ich mir gut vorstellen.
enjoy!

Kilian
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